Wer rastet, der rostet, sagte der Schlüssel.
Zu unserer Schließtechnik gehören Aufschraub- und Einsteckschlösser, Schließzylinder und Vorhängeschlösser. Auch die klassischen Einbausicherungen mit Kreuzbartschlüssel findet ihr bei uns.
Wenn ihr einen Schließzylinder nachkaufen wollt, messt bitte die Stärke eures Türblatts. Weiter unten zeigen wir, wie das geht.
In unserer Schlüsselwerkstatt können wir auch Zylinderschlüssel kopieren oder Buntbartschlüssel und Möbelschlüssel an ein gegebenes Schloss anpassen.
Schließzylinder: Lieber einmal messen als zweimal kaufen.
Dreht euer alter Schließzylinder frei? Oder wollt ihr das Gartentor gleichschließend mit der Wohnungstür? Um euch einen Zylinder anzubieten, der wirklich passt, brauchen wir eine Maßangabe: Die Stärke des Türblatts inklusive Schließbeschläge oder Rosetten.
Bitte notiert euch auch, an welcher Stelle der Riegel das Türblatt teilt. Wenn beispielsweise das Türblatt 40mm bis Mitte Riegel und 30mm ab Mitte Riegel misst, dann braucht ihr einen Zylinder mit dem Maß 40 x 30.
Der Zylinder darf etwas aus dem Beschlag oder der Rosette herausragen, aber nicht mehr als 3 Millimeter. Das steht so im Kleingedruckten der meisten Hausrat-Policen.
DIN links, DIN rechts, Abstand und Dornmaß: Das Einsteckschloss-Einmaleins.
Die folgenden Angaben helfen beim Finden des passenden Schlosses:
DIN links oder DIN rechts: Die Anschlagrichtung der Tür. Eselsbrücke: Betrachte die Falle von vorn. Steht die gerade Flanke links, dann hast du eine DIN-Links-Tür vor dir (siehe Skizze).
Abstand: Wie viel Platz ist zwischen Klinke und Schlüsselloch? Gemessen wird die Strecke zwischen dem Mittelpunkt des Türdrücker-Vierkants und dem Schlüsselloch ohne Bart – bzw. dem Mittelpunkt des zylinderförmigen Teils des Schließzylinders. Seit dem 19. Jahrhundert sind in Deutschland die Maße 72 mm (Zimmertüren) und 92 mm (Haustüren) gebräuchlich. So konnten Türbeschläge und Schlösser verschiedener Lieferanten leicht kombiniert werden.
Dornmaß: Wie weit ist das Schlüsselloch von der Türkante entfernt? Gemessen wird der Abstand zwischen der Stirnseite des Schlosses und dem Mittelpunkt des Schlüssellochs (Schließzylinders). Üblich sind, in 5-mm-Schritten, 55 – 65 mm bei Holztüren bzw. 25 – 45 mm bei Glas- und Rohrrahmentüren.
Warum heißt es „Einsteckschloss“? Weil das Schloss unsichtbar im Türblatt steckt. Diese elegante Bauform hat sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegen die massiveren Kastenschlösser durchgesetzt, die bis dahin gebräuchlich waren.